Herzfeld-Beziehungsweg
So wie es gerade ist, soll es nicht bleiben.
Genau an diesem Punkt beginnt der Herzfeld-Beziehungsweg.
Wenn ihr diesen Weg wählt, entscheidet ihr euch nicht für ein klassisches Paarcoaching. Ihr entscheidet euch, eurer Beziehung ehrlich zu begegnen – jenseits von Methoden, jenseits von Techniken und jenseits der Vorstellung, dass jemand von außen etwas für euch richtet. Wir begleiten diesen Weg gemeinsam – als Mann und Frau, aus einer lang gelebten Beziehung heraus.
Im Herzfeld öffnen wir einen Raum, in dem sichtbar wird, was zwischen euch wirkt: was euch verbindet und was euch voneinander entfernt hat, was verletzt oder erschöpft ist und was unausgesprochen geblieben ist und gesehen werden möchte.
Es geht nicht darum, etwas zu reparieren. Es geht darum zu erkennen, was in der Tiefe wirkt.
Dieser Blick kann zeigen, wie ihr wieder zueinander findet. Er kann sichtbar machen, dass ein gemeinsamer Weg eine neue Form braucht – und dass Klarheit wichtiger ist als Festhalten.
Dieser Beziehungsweg folgt keinem festen Sitzungsmodell. Er folgt der Beziehung selbst. Der Prozess kann gemeinsam beginnen oder zunächst über einen Einzelnen in Bewegung kommen. Er entwickelt sich so, wie es der Beziehung entspricht, und lässt Raum für Tempo, Abstand und Annäherung.
Es braucht sowohl den geschützten Raum als auch Bewegung, um festgefahrene Dynamiken zu lösen. Wir arbeiten im Raum – und wir gehen gemeinsam nach draußen, in die Natur. Beides eröffnet unterschiedliche Zugänge. In der Bewegung verändert sich etwas. Perspektiven wechseln, Rollen verschieben sich, Begegnung wird unmittelbarer. Dabei arbeiten wir sowohl gemeinsam als auch zeitweise mit jedem von euch einzeln. So entsteht genau der Raum, den eure Beziehung im jeweiligen Moment braucht. Diese Form entsteht nicht aus einem Konzept, sondern aus dem, was sich im jeweiligen Moment zeigt.
Ein wesentlicher Bestandteil dieses Weges ist die Paaraufstellung – nicht als Methode oder Technik, sondern als Erfahrungsraum. Hier wird eure Beziehung sichtbar in einer Klarheit, die im Alltag oft nicht möglich ist. Was sonst verborgen bleibt, zeigt sich unmittelbar.
Wahrheit verdichtet sich.
Endlosschleifen verlieren ihre Kraft.
Entscheidungen werden klarer.
Wir begleiten Paare aus einer gelebten Beziehung heraus. Seit Jahrzehnten gehen wir unseren eigenen Weg – durch Nähe und Distanz, durch Krisen und durch Zeiten, in denen vieles nicht selbstverständlich war. Wir kennen nicht nur Verbindung, sondern auch das Ringen darum. Genau daraus entsteht unsere Arbeit.
Birgit führt mit der Herzfeld-Methode® präzise, tief und klar. Sie erkennt, was im Hintergrund einer Beziehung wirkt – auch dort, wo Sprache an ihre Grenzen kommt. Siggi bringt Ruhe, Präsenz und eine klare männliche Haltung ein. Er sieht, was oft übersehen wird, und bringt eine Perspektive ein, die ergänzt, ordnet und Halt gibt. Gemeinsam entsteht ein Raum, den es so nur selten gibt: eine Begegnung auf Augenhöhe zwischen Mann und Frau, getragen von Erfahrung, Klarheit und gelebter Realität.
Wir versprechen nichts. Wir retten keine Beziehung. Wir öffnen einen Raum, in dem Wahrheit möglich wird. Am Ende dieses Weges steht Klarheit. Sie kann euch neu zueinander führen oder euch helfen, einen gemeinsamen Weg in Würde zu beenden. Auch eine Trennung kann ein bewusster Schritt sein – ohne Kampf, ohne Zerstörung, ohne dass alles verloren geht. In jedem Fall entsteht ein innerer Ort, aus dem heraus ihr klar entscheiden könnt.
Investition
Der Herzfeld-Beziehungsweg ist ein individueller Prozess über mehrere Wochen.
Der finanzielle Rahmen liegt – je nach Tiefe und Umfang – zwischen 3.800 € und 4.500 €.
Der konkrete Rahmen entsteht im persönlichen Erstgespräch und richtet sich nach dem, was eure Beziehung wirklich braucht.
Erstgespräch
Vor einer Zusammenarbeit gibt es ein persönliches Kennenlern- und Klärungsgespräch (ca. 20 Minuten).
In diesem Gespräch schauen wir gemeinsam, worum es euch wirklich geht, ob dieser Weg für euch stimmig ist und wie ein möglicher nächster Schritt aussehen kann.
Hinweis
Wenn ihr spürt, dass dieser Weg für euch richtig ist, es aktuell aber an den finanziellen Möglichkeiten scheitert, sprecht mich bitte an. In solchen Fällen finden wir eine Lösung, die für beide Seiten tragbar ist.
Häufige Fragen rund um Beziehungscoaching und Paarberatung
Frage 1
Ablauf & Rahmenbedingungen
- Wer sollte beim Erstgespräch dabei sein?
Am effektivsten ist der gemeinsame Start als Paar.
Es zeigt die Bereitschaft beider Partner zur Veränderung.
Ein Erstgespräch dient dem Kennenlernen und der Auftragsklärung. - Wie viele Sitzungen sind in der Regel notwendig?
Die Dauer ist individuell und hängt vom Anliegen ab.
Oft reichen 3 bis 5 Sitzungen für erste Impulse.
Komplexere Themen erfordern 10 bis 15 Termine. - Bieten Sie auch Online-Termine an?
Ja, alle Beratungen sind flexibel via Video-Call möglich.
Dies spart Anfahrtszeiten und ermöglicht räumliche Flexibilität.
Die Wirksamkeit ist identisch mit der Präsenzberatung. [2, 3, 4]
Kosten & Rechtliches
- Übernehmen die Krankenkassen die Kosten dafür?
Nein, Paarberatung ist keine Heilbehandlung nach den Psychotherapie-Richtlinien.
Die Kosten müssen als Eigenleistung selbst getragen werden.
Manche Zusatzversicherungen erstatten Teilbeträge bei Heilpraktikern für Psychotherapie. - Gibt es eine Schweigepflicht für Berater?
Ja, alle Inhalte unterliegen der strikten Vertraulichkeit.
Ohne Ihre schriftliche Einwilligung werden keine Informationen weitergegeben.
Dies gilt auch bei Einzelgesprächen gegenüber dem anderen Partner. [5, 6, 7, 8, 9]
Inhalte & Krisen
- Müssen wir uns trennen, wenn das Coaching fehlschlägt?
Nein, das Ziel ist die Klarheitsfindung für beide.
Manchmal ist eine begleitete, friedliche Trennung das beste Ergebnis.
Coaching bietet Raum für bewusste Entscheidungen ohne Rosenkrieg. - Was passiert, wenn ein Partner nicht mitkommen möchte?
Sie können die Beratung jederzeit auch alleine nutzen.
Die Veränderung eines Einzelnen verändert immer das Gesamtsystem.
Häufig kommt der Partner zu einem späteren Zeitpunkt freiwillig dazu. [10, 11]
1. Die Hürden-Frage (Am wichtigsten für die Buchung)
- Frage: Was kann ich tun, wenn mein Partner / meine Partnerin nicht zu einem Beziehungscoaching mitkommen möchte?
- Warum wichtig: Das ist der häufigste Grund, warum Buchungen scheitern. Sie müssen dem Klienten hier erklären, dass ein Einzelcoaching die Paardynamik genauso effektiv verändern kann.
2. Die Finanz-Frage (Baut Unsicherheit ab)
- Frage: Werden die Kosten für eine Paarberatung von der Krankenkasse übernommen?
- Warum wichtig: Schafft sofortige finanzielle Transparenz. Sie klären direkt, dass es sich um eine private Eigenleistung handelt, und können hier Ihre Zahlungsmodelle oder Pakete platzieren.
3. Die Zweifel-Frage (Holt verzweifelte Klienten ab)
- Frage: Macht ein Coaching überhaupt noch Sinn, wenn wir uns nur noch streiten? (Oder ist es schon zu spät?)
- Warum wichtig: Paare kommen oft erst, wenn es fünf vor zwölf ist. Hier nehmen Sie die Angst vor dem Scheitern und erklären, dass auch eine begleitete, friedliche Trennung ein erfolgreiches Coaching-Ergebnis sein kann.
4. Die Ablauf-Frage (Gibt Struktur und Sicherheit)
- Frage: Wie läuft eine Sitzung ab und wie viele Termine benötigen wir normalerweise?
- Warum wichtig: Klienten wollen wissen, was sie emotional und zeitlich erwartet. Sie nimmt die Angst vor einer „endlosen“ Therapie und setzt realistische Erwartungen (z. B. 5 bis 10 Sitzungen).
5. Die Abgrenzungs-Frage (Klärt Ihre Rolle)
- Frage: Was ist der Unterschied zwischen einem Beziehungscoaching und einer klassischen Paartherapie?
- Warum wichtig: Positioniert Sie klar als Coach. Sie grenzen Ihre lösungsorientierte, zukunftsgerichtete Arbeit sauber von der medizinisch-psychotherapeutischen Vergangenheitsbewältigung ab.